11. Bad Pyrmonter Symposium für Orthopädie und Unfallchirurgie ein voller Erfolg

14. September 2026

Bad Pyrmont, 14. September 2026 – Bereits zum elften Mal lud das Zentrum für Orthopädie, Wirbelsäulenchirurgie und Unfallchirurgie am AGAPLESION EV. BATHILDISKRANKENHAUS zum renommierten Bad Pyrmonter Symposium für Orthopädie und Unfallchirurgie ein. Unter der ärztlichen Leitung von Prof. Dr. med. Christoph von Schulze Pellengahr fand die Veranstaltung in der Mensa des Humboldt-Gymnasiums statt.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Symposiums standen aktuelle Entwicklungen, innovative Therapieverfahren und zukunftsweisende Konzepte in der Orthopädie und Unfallchirurgie. Hochkarätige Referentinnen und Referenten aus ganz Deutschland präsentierten neue wissenschaftliche Erkenntnisse und diskutierten moderne Behandlungsstrategien. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, überwiegend Ärztinnen und Ärzte sowie Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, nutzten die Veranstaltung intensiv für den fachlichen Austausch.

Das Vortragsprogramm spannte einen breiten Bogen von modernen Operationsverfahren bis hin zu konservativen Therapieansätzen. Vorgestellt wurden unter anderem innovative Behandlungsmöglichkeiten bei Schulterfrakturen im höheren Lebensalter, minimalinvasive Techniken in der Hüftendoprothetik sowie aktuelle Konzepte zur Versorgung komplexer Knochendefekte und kindlicher Fußdeformitäten. Auch moderne Therapieverfahren bei Wirbelsäulenerkrankungen und Rückenschmerzen standen im Fokus.

Einen besonderen Schwerpunkt bildete die Behandlung von Knieerkrankungen. Mehrere Vorträge widmeten sich den neuesten Entwicklungen in der primären Knieendoprothetik sowie modernen Revisionsverfahren bei komplexen Wechseloperationen. Ergänzt wurde das Themenfeld durch die Vorstellung evidenzbasierter konservativer Therapieoptionen und deren Stellenwert in der heutigen Patientenversorgung.

Über die medizinischen Fachthemen hinaus bot das Symposium auch einen Blick auf die gesundheitspolitischen Herausforderungen der kommenden Jahre. Dabei wurden die möglichen Auswirkungen der Gesundheitsreform 2026 auf die regionale Versorgungslandschaft im Landkreis Hameln-Pyrmont diskutiert.

In den Pausen nutzten die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich in der begleitenden Industrieausstellung über aktuelle Produkte, Technologien und Entwicklungen zu informieren. „Rundum war es eine gelungene Veranstaltung“, resümierte Prof. Dr. med. Christoph von Schulze Pellengahr. „Die große Resonanz und die fachlich sehr hochwertigen Diskussionen zeigen den hohen Stellenwert des Symposiums. Wir freuen uns schon jetzt auf die Veranstaltung im kommenden Jahr.“