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AGAPLESION EV. BATHILDISKRANKENHAUS BAD PYRMONT
Allgemeinchirurgie, Viszeralchirurgie und Endokrine Chirurgie

Chefarztsekretärin
Silke Lichtenstein

Maulbeerallee 4
31812 Bad Pyrmont

(05281) 99 - 16 01

(05281) 99 - 16 13

chirurgie.bkp@agaplesion.de

Ihre Ansprechpartner
 Faris Gharaibeh

Faris Gharaibeh

Leitender Arzt

Allgemeinchirurgie

 Dimitar Cholakov

Dimitar Cholakov

Arzt Sektion Gefäßchirurgie

 Silke Lichtenstein

Silke Lichtenstein

Chefarztsekretärin

Allgemeinchirurgie, Viszeralchirurgie und Gefäßchirurgie in Bad Pyrmont – Moderne Chirurgie mit Kompetenz und Menschlichkeit

Die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie in Bad Pyrmont steht für eine moderne, qualitätsorientierte Patientenversorgung auf höchstem medizinischem Niveau. Unsere erfahrenen Ärztinnen und Ärzte behandeln Erkrankungen des Bauchraums, der Verdauungsorgane sowie des Gefäßsystems nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und mit modernen chirurgischen Verfahren.

Grundlage unseres Behandlungserfolgs ist die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit niedergelassenen Facharztpraxen sowie den verschiedenen Fachabteilungen unseres Hauses. Ergänzt wird diese durch eine moderne technische Ausstattung in Diagnostik und Operationssälen sowie den Einsatz bewährter Behandlungs- und Operationsmethoden.

Neben einer exzellenten medizinischen Versorgung stehen für uns das körperliche und seelische Wohlbefinden unserer Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt. Fürsorge, persönliche Betreuung und Vertrauen sind für den Therapieerfolg ebenso wichtig wie chirurgische Kompetenz und moderne Medizintechnik.

Moderne Diagnostik als Grundlage einer erfolgreichen Behandlung

Eine präzise Diagnostik bildet die Basis jeder erfolgreichen Therapie. Gemeinsam mit den medizinischen Kliniken, den radiologischen Einrichtungen und unseren kooperierenden Facharztpraxen bieten wir in Bad Pyrmont ein umfassendes Spektrum moderner Untersuchungsverfahren an. Dazu gehören unter anderem Magen- und Darmspiegelungen, Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT), konventionelle Röntgendiagnostik, Endosonografie, ERCP, Ultraschall sowie bildgesteuerte Punktionsdiagnostik.

Allgemein- und Viszeralchirurgie

Ein Schwerpunkt unserer Klinik ist die Allgemeinchirurgie und Viszeralchirurgie. Wir behandeln gutartige und bösartige Erkrankungen der Bauchorgane und des Verdauungstrakts mit modernen und möglichst schonenden Operationsverfahren. Wann immer medizinisch sinnvoll, kommen minimalinvasive Techniken zum Einsatz, die häufig mit kleineren Schnitten, weniger Schmerzen und einer schnelleren Genesung verbunden sind.

Tumorchirurgie

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Tumorchirurgie. Patientinnen und Patienten mit Krebserkrankungen profitieren von einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit. In wöchentlichen Tumorkonferenzen entwickeln Spezialistinnen und Spezialisten verschiedener Fachrichtungen individuelle Behandlungskonzepte. Darüber hinaus besteht eine enge Kooperation mit dem Tumorzentrum der Universität Göttingen, um eine Behandlung nach aktuellen medizinischen Standards sicherzustellen.

Gefäßchirurgie

Die Gefäßchirurgie in Bad Pyrmont ist auf die Diagnostik und Behandlung akuter und chronischer Gefäßerkrankungen spezialisiert. Ziel unserer Behandlung ist es, die Durchblutung zu verbessern, Folgeschäden zu vermeiden und die Mobilität sowie Lebensqualität unserer Patientinnen und Patienten langfristig zu erhalten.

Gemeinsam mit den gefäßmedizinischen Fachabteilungen unseres Hauses entwickeln wir individuelle Behandlungskonzepte. Je nach Krankheitsbild kommen konservative oder operative Verfahren zum Einsatz. Moderne Operationsmethoden ermöglichen dabei in vielen Fällen besonders schonende Eingriffe.

Ihre Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie in Bad Pyrmont

Ob Erkrankungen des Bauchraums, der Verdauungsorgane oder des Gefäßsystems – unser erfahrenes Team begleitet Sie kompetent und individuell von der Diagnosestellung über die Behandlung bis hin zur Nachsorge. Durch die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit, moderne Diagnostik und bewährte Operationsverfahren bieten wir Ihnen in Bad Pyrmont eine hochwertige chirurgische Versorgung nach aktuellen medizinischen Standards.

Zweitmeinungssprechstunde: Bei schwerwiegenden Erkrankungen ist zur Auswahl der am besten geeigneten Therapie heute die Einholung einer zweiten Meinung üblich. Dazu ist nach vorheriger Terminvereinbarung Ihr persönliches Erscheinen mit allen zur Verfügung stehenden Unterlagen notwendig.

Sprechstunde und Ambulante Behandlung Allgemeinchirurgie und Viszeralchirurgie: Montags und mittwochs von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr und dienstags und donnerstags von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr in unserem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ), Tel. 05281 / 99 2676. Bitte vereinbaren Sie grundsätzlich vorab einen Termin.

Sprechstunde und Ambulante Behandlung Gefäßchirurgie: Durch eine Überweisung von einem Phlebologen, Neurologen, Chirurgen, Orthopäden oder fachärztlich tätigen Internisten in unsere Gefäßsprechstunde ergibt sich die Möglichkeit zum Beratungsgespräch, zu einer körperlichen Untersuchung und zur Planung weiterer Diagnostik. Dienstags und donnerstags von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr. Bitte vereinbaren Sie grundsätzlich vorab einen Termin online.

Leistungsspektrum

Behandlungsspektrum der Allgemeinchirurgie und Viszeralchirurgie im Überblick

Hernien

  • Leisten-, Nabel- und Narbenbrüche, Bauchwandbrüche

Thoraxchirurgie

  • Erkrankungen von Lunge und Brustfell, Pleuraerguß, Portkatheter, Herzschrittmacher

Magen und Speiseröhre

  • gut- und bösartige Erkrankungen von Speiseröhre und Magen, Zwerchfellhernien bei Reflux (Sodbrennen)

Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse, Milz

  • Erkrankungen der Gallenblase und Gallenwege, Leber- und Bauchspeicheldrüsenoperationen bei Tumoren und Entzündung, komplette oder Teilentfernungen der Milz

Dünn-, Dick- und Enddarm (Rektum)

  • angeborene Fehlbildungen, Blinddarmentfernungen, Divertikelerkrankungen, alle bösartigen Erkrankungen von Dickdarm und Rektum, Lösen von Darmverwachsungen, Darmverschluss, Stomaversorgung

Proktologie

  • Analfisteln und -abszesse, Hämorrhoidalleiden, Marisken, Schleimhaut- und Rektumvorfall

Kleinere Eingriffe können auch ambulant durchgeführt werden, sofern keine wesentlichen Begleiterkrankungen vorliegen. Zahlreiche Behandlungen werden minimal invasiv durchgeführt.

Behandlungsspektrum der Gefäßchirurgie im Überblick

  • Ausschaltung von Erweiterungen (Aneurysmen) an Extremitätenarterien und -venen
  • Behandlung von Lymphödemen
  • Beseitigung akuter Gefäßverstopfungen (Embolien, Thrombosen)
  • Bypassoperationen bei Verengungen an Extremitätenarterien
  • Chirurgie der Unterschenkelgeschwüre, z. B. nach tiefen Beinvenenthrombosen (Postthrombotisches Syndrom)
  • Chirurgie des sogenannten Diabetischen Fußes
  • Einpflanzung von Ports und Venenverweilkathetern (z. B. Demerskatheter) zur Chemotherapie
  • Halsschlagaderveränderungen (Carotischirurgie)
  • Hybrideingriffe an Extremitätenarterien (Kombination mit Ballonaufdehnungen, Perkutane Transluminale Angioplastie)
  • Krampfaderchirurgie
  • Lipödem und Lymphödem und deren Folgekrankheiten
  • Shuntanlagen zur Hämodialyse
  • Tumorchirurgie mit Gefäßbeteiligung
  • Verengungen und Aneurysmen von Eingeweidegefäßen

Manche Operationen können in Lokalanästhesie und / oder ambulant durchgeführt werden. Wir beraten Sie dazu selbstverständlich gerne.

Teilentfernung der Milz:
Massive Vergrößerung der Milz bei Sphärozytose. Zum Erhalt der immunologischen Abwehrfunktion wird ein sehr kleiner Teil des Organs erhalten, 98-99% der Milz werden im Rahmen einer offenen Operation entfernt.  Für andere hämolytische Erkrankungen ist dieses Verfahren nicht geeignet.

Zentrum für Lymphologie - Kompetenz vor Ort gebündelt

Warum sind Lymphödempatienten oft unzureichend versorgt? Selbst nach einer intensiven Therapie in einer lymphologischen Fachklinik scheint danach oft ein Bruch zum Alltag des Patienten zu entstehen. Häufig sind die verordneten Maßnahmen im (Berufs-)Alltag nicht umzusetzen.

Im AGAPLESION EV. BATHILDISKRANKENHAUS haben wir daher ein besonderes Konzept entwickelt, dessen Ziel die alltagstaugliche Integration der lymphtherapeutischen Mittel ist. Der Kern dieses Konzepts ist die Betreuung von Lymph- / Lipödempatienten von Anfang an bis zur therapeutischen Endstrecke durch ein festes Team.

Am Beginn steht die Diagnostik in der Gefäßsprechstunde. Von dort aus wird entschieden, ob primär ambulant oder primär stationär behandelt werden kann. Bei schweren Krankheitsbildern oder erheblichen Zusatzerkrankungen (beispielsweise Herzschwäche), kann ein Einstieg in die Therapie unter stationären Bedingungen erforderlich sein. In einem solchen Fall wird in aller Regel während eines viertägigen Aufenthaltes eine sogenannte "Komplexe Physikalische Entstauung (KPE)" durchgeführt. Diese umfasst bei uns im Maximalfall:

  • Lagerungstherapie
  • Zwei Mal täglich Manuelle Lymphdrainage (MLD)
  • Hautpflege / Wundbehandlung
  • Kompressionswickelung/ Manschetten
  • Sequentielle Kompressionstherapie (SCT)
  • Anleitung zu Bewegungsübungen unter Kompression
  • Bei Bedarf Ernährungs- und Diabetesberatung

Dieses Programm wird auf die individuellen Bedürfnisse des Lymphödempatienten angepasst. Unter den Bedingungen der stationären Überwachung wird ein Maximum an Entstauung in kürzester Zeit verwirklicht. Sie lernen die aufeinander aufbauenden Prinzipien der Entstauungstherapie kennen und anwenden.

So sind Sie z.B. in der sich anschließenden ambulanten Phase in der Lage, die sequentielle Kompressionstherapie selbstständig zu Hause anzuwenden. Innerhalb eines Intervalls von drei Monaten begleiten wir Sie bei der Konsolidierung Ihres Entstauungserfolges:

  • Wir rezeptieren die erforderliche Manuelle Lymphdrainage und die Kompressionsmaterialien.
  • Wir beraten bei Problemen im Umgang mit der Sequentiellen Kompressionstherapie und den Kompressionsmaterialien.
  • In Absprache mit Ihrem Hausarzt kümmern wir uns um chronische Wunden, sofern vorhanden.
  • Wir leihen Ihnen für diese Zeit ein SCT-System aus.
  • Erschwerende Gefäßerkrankungen werden berücksichtigt.

Nach diesen ersten drei Monaten findet eine Neueinschätzung Ihrer Situation statt:

  • Vergleich der Messdaten für die Extremitätenumfänge
  • Besprechung der Erforderlichkeit der Sequentiellen Kompressionstherapie
  • Abklärung, wie Sie mit den Kompressionsmaterialien zurechtkommen
  • Prüfung der Wundheilung
  • Feinjustierung des Gesamtpaketes an therapeutischen Dauermaßnahmen im Kontext des (Berufs-)Alltages

Die kontinuierliche Betreuung des Lymph- / Lipödempatienten aus einer Hand, über alle Therapiephasen hinweg, verspricht eine gelungene und nachhaltige Versorgung.

Schilddrüse:

  • gut- und bösartige Erkrankungen der Schilddrüse, Knotenstruma, Über- und Unterfunktion

Bei Operationen im Halsbereich kommt grundsätzlich ein Neuromonitoring zum Einsatz (Computer zur Überprüfung der Stimmbandnerven).

Nebenschilddrüse:

  • Überfunktion der Nebenschilddrüse I°-III° (Hyperparathyreoidismus)

Dabei kommt es zum krankhaften Anstieg des Kalziumwertes im Blut. Mögliche Folgen sind Knochenentkalkung, Nierensteine, Magengeschwüre, Entzündung der Bauchspeicheldrüse und neurologische Auffälligkeiten.

Nebenniere (meist minimal invasiv):

  • Vergrößerung ohne Hormonstörung (Inzidentalom)
  • Vergrößerung mit Hormonstörungen der Nebenniere (Conn-Syndrom, Cushing-Syndrom, Phäochromozytom, MEN IIa)

Bauchspeicheldrüse:

  • chron.-rezidivierende Entzündungen mit Gangverengung, Karzinome, Insulin produzierende Geschwülste

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